Höhenflüge.

Luftbild und Archäologie in Sachsen

Das Landesamt für Archäologie Sachsen präsentiert in der Energiefabrik Knappenrode eine Ausstellung zur Luftbildarchäologie.

Das Landesamt für Archäologie Sachsen präsentiert in der Energiefabrik Knappenrode eine Ausstellung zur Luftbildarchäologie.

Wussten Sie, dass ein geschultes Auge aus der Luft archäologische Spuren erkennen kann, die vom Boden aus nicht zu sehen sind? Aus diesem Grund erkunden, beobachten und dokumentieren Luftbildarchäologen vom Landesamt für Archäologie Sachsen seit über 30 Jahren systematisch aus dem Flugzeug die reiche sächsische Fundlandschaft.

Die Luftbilder liefern wesentliche Erkenntnisse zu archäologischen Denkmalen, ohne in ihre Substanz einzugreifen. Die Luftbildarchäologie ist also „zerstörungsfrei“.

In der Ausstellung „Höhenflüge. Luftbild und Archäologie in Sachsen“ bieten wir nun einen einmaligen Einblick in unser umfangreiches Luftbildarchiv, verraten, warum man aus luftiger Höhe Dinge sehen kann, die sich unter der Erde befinden, zeigen Geländemodelle von markanten Fundorten, laden dazu ein, sich spielerisch selbst als Luftbildarchäologe /Luftbildarchäologin zu versuchen, zeigen Fundobjekte von ausgewählten Fundstellen und vieles mehr.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Revier.Umwelt.Protest!

Aktionen der Umwelt zuliebe in Hoyerswerda und Umgebung. In der DDR und heute.

Protest und Widerstand gegen Umweltsünden kennt viele Ausdrucksformen und regte sich auch in der DDR. Anlass war unter anderem die geplante Devastierung des Dubringer Moors.

Comiczeichnung trifft auf Plakat, Sprechblase auf Briefeingabe, Untergrundzeitschrift auf Video: Protest und Widerstand gegen Umweltsünden kennt viele Ausdrucksformen und regte sich auch in der DDR. 1985 gründete sich der Arbeitskreis „Umwelt & Frieden“ in Hoyerswerda. Anlass war unter anderem die geplante Devastierung des Dubringer Moors. Möglichkeiten und Grenzen, sich aktiv für die Umwelt zu engagieren, sind damals wie heute zwar sehr verschieden. Die Themen sind sich dagegen ähnlich.

Die Ausstellung setzt Informationen über ökologische Ideen, Aktionen und Publikationen in der DDR in Beziehung zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem Umweltschutz junger Menschen aus Hoyerswerda. Die Künstlerin Julia Lübbecke verknüpft die unterschiedlichen Zeitebenen, indem sie Archivfotografien, Texte und zeitgenössische Zeugnisse vereint, und so ein eindringliches Bild von Umweltprotesten und deren Auswirkungen auf die Region schafft. Ihr Werk präsentiert sie im Rahmen der Ausstellung in Kombination mit einer Installation im öffentlichen Raum von Hoyerswerda. Besucher sind eingeladen, sich mit den komplexen Fragen der Umweltgerechtigkeit und Gesten des Widerstandes auseinanderzusetzen.

Ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden - DHMD Unterwegs und dem Lessinggymnasium Hoyerswerda.